26 | 05 | 2012

Instrumente

Die Klarinette

Die Klarinette ist ein transponierendes Musikinstrument aus der Familie der Holzblasinstrumente. Der Korpus der Klarinette besteht üblicherweise aus Grenadillholz, auch aus Buchsbaum- oder Ebenholz, seltener aus Metall oder verschiedenen Kunststoffen. Die Klappenmechanik ist in der Regel aus versilbertem Neusilber, selten aus Messing, Silber oder Gold. Durch den Luftstrom, der vom Musiker in das Instrument geblasen wird, beginnt das am Mundstück befestigte Rohrblatt hin- und herzuschnellen. Dadurch entsteht eine Schwingung in der Luftsäule. Die Familie der Klarinetten hat zahlreiche Vertreter in unterschiedlichen Größen. Im modernen Gebrauch sind in erster Linie vier Größen üblich: Die „normale“ Klarinette in B, die auch im Jazz und in der Volksmusik verwendet wird und die A-Klarinette im Orchester. Für hohe Stimmen mit speziellen Klangeffekten wird seit Mitte des 19. Jahrhunderts oft die Es-Klarinette verwendet, deren schriller Ton in Blaskapellen und böhmisch-mährischer Volksmusik, aber auch im groß besetzten Symphonieorchester zum Einsatz kommt. Hinzu kommt die D-Klarinette.

In der reinen Bläserkammermusi k gibt es kaum eine Formation ohne Klarinette. In der gemischten (Bläser- und Streicher-) Kammermusik ist zuallererst das Klarinettenquintett zu nennen, das den Klang des solistischen Blasinstruments mit einem Streichquartett kombiniert. Bei vielen Komponisten der Romantik ist die Klarinette, ähnlich der Oboe in der Barockzeit, das Instrument der Wahl für intime, gesangliche Passagen (beispielsweise in den Symphonien von Mendel

ssohn oder Brahms).Zu Beginn des 20. Jahrhundert beeinflusste der neuartige Jazz auch die Konzertmusik, und nat urgemäß wurde hierbei die Klarinette als verbreitete s Jazz-Instrument, das aber auch im Orchester vertreten ist, zunehmend verwendet. In Blasorchestern und Militärkapellen wird die Klarinette unter anderem für schnelle Solopassagen verwendet.

 

Das Saxophon

Das Saxophon bzw. Saxofon ist ein Musikinstrument und gehört zur Familie der Holzblasinstrumente. Der Ton entsteht beim Saxophon durch ein einzelnes schwingendes Rohrblatt (wie z. B. auch bei der Klarinette). Deswegen zählt das Saxophon zu den Holzblasinstrumenten und nicht, wie sich aufgrund des Korpusmaterials vermuten ließe, zu den Blechblasinstrumenten. Am häufigsten in Gebrauch sind Alt- und Tenorsaxophon, gefolgt von Sopran und Bariton.

Die längste Tradition hat das Saxophon in den Blasorchestern. Es verbindet das Holz-Register Holzblasinstrumente mit dem Blech-Register Blechblasinstrumente. Einerseits hat das Saxophon die Beweglichkeit eines Holzblasinstrumentes, andererseits steht es der Lautstärke eines Blechblasinstrumentes kaum nach. in der klassischen Musik wird das Saxophon vor allem als Soloinstrument, in Saxophonformationen (vor allem dem Saxophonquartett) und in Kammermusikbesetzungen verwendet. Wichtig sind Saxophone auch in einer Big Band: Ein „röhrendes“ Saxophon spielte eine tragende Rolle im klassischen Rock ’n’ Roll, namentlich im Twist. Besonderer Beliebtheit erfreute es sich in der schwarzen amerikanischen Musik, dem Soul und dem Blues. Auch im Jamaikanischen Ska, ähnlich wie im Soul und der Dancehall-Musik der späten fünfziger und frühen sechziger Jahre durfte es in den Bläsersektionen nicht fehlen. Seltener wurde es hier auch als Soloinstrument verwendet. In der Rockmusik, insbesondere im New Wave und im wiederbelebten Two-Tone-Ska der 1980er Jahre war das Saxophon als Soloinstrument sowie als Sektions-Instrument ebenfalls besonders populär und ein regelrechtes Modeinstrument.

Musik ist "eine höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosopie" (Ludwig van Beethoven).

Text und Fotos: Wikipedia

Wichtig sind Saxophone auch in einer Big Band


Fotografie
Bilder von Reimund
und Daniela Arth

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